Bis zum Jahr 2007 produzierte ich Zucchini und Knollenfenchel auf konventionelle Weise für die SPAR Österr. Warenhandels AG.

Da der Pestizideinsatz bei diesen Kulturen ohnehin gering war, wagte ich auf Anregung der Fa. SPAR den Schritt einer kompletten Umstellung auf biologischen Gemüsebau. Seither wurde kein einziges mal mehr die Feldspritze angehängt und siehe da, es funktioniert viel besser als gedacht.  

Im Laufe der Zeit konnte ich immer mehr feststellen wie sehr es Freude macht mit der Natur zu arbeiten.

Da die Pflanzen natürlich trotzdem Nährstoffe brauchen, werden diese nun hauptsächlich mit Biokompost und anderen biologischen Düngern zugeführt.

Als wichtiger Bestandteil im Biobau sind für mich Begrünungen (Zwischenfrüchte) aus Leguminosen wie Kleearten, Ackerbohnen, Wicken, Erbsen, welche sich den Nährstoff Stickstoff aus der Luft sammeln und an ihren Wurzeln anspeichern. Diese Nährstoffe stehen dann auch für die folgenden Kulturen zur Verfügung. Weiters sorgen diese Begrünungen für eine starke Durchwurzelung und geben dem Boden somit eine gute Struktur und Lebendverbauung.

Meine schweren, mineralienhaltigen Böden geben dem Gemüse einen sehr intensiven und aromatischen Geschmack und machen es sehr gut haltbar.

Um energieunabhängiger zu werden gibt es seit 2012 eine 25 KWp Photovoltaikanlage, welche einen Teil des Eigenstrombedarfes abdeckt. Überschüsse werden ins Stromnetz eingespeist und verkauft.

Unser Hof

Andreas Lechner
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Selbsterntefeld

Ober-Grafendorf

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